Vorwort

Jagdgenossenschaft Langenstadt

Unsere Jagdgenossenschaft gehört zur Hegegemeinschaft HG II (Roter Main).
Die bejagbare Fläche beträgt derzeit ca. 377 ha.

Das Jagdgebiet ist vielseitig – mit Wald, Fluren, Wiesen und wird durchzogen vom Flusslauf des Roten Mains.
Es handelt sich um ein Niederwildrevier. Zu sehen sind Schwarzwild, Rehwild, Fuchs, Hase, Enten, Tauben, Rabenvögel, Kormoran, Uhu, Marder usw..

Jagdpächter vom 01.06.2020 bis 31.03.2021 ist Bernhardt Sack

Die dauerhafte Neuverpachtung durch die Jagdgenossenschaft steht noch aus.

Aktuelles

Mitteilung der Jagdgenossenschaft Langenstadt                   24.05.2020

Liebe Jagdgenossinnen, liebe Jagdgenossen,

aufgrund der aktuellen Situation wurden durch das Bayerische Staatsministerium landesweit Veranstaltungen und Versammlungen untersagt. Damit kann eine Versammlung der Jagdgenossen momentan weder abgehalten noch terminiert werden. Auch unsere geplante Genossenschaftsversammlung zur Pachtvergabe musste entfallen und es ist nicht absehbar, wann diese stattfinden kann. Durch den Bayerischen Bauernverband wurden die Jagdgenossenschaft informiert, dass in Angelegenheiten, die an sich der Beschlussfassung durch die Jagdgenossen unterliegen, vom Jagdvorstand zu entscheiden sind, wenn die Erledigung keinen Aufschub duldet. Ausdrücklich zählt hierzu auch eine Entscheidung zur Neuverpachtung.

Der Jagdvorstand hat deshalb am 06.05.2020 entschieden Verhandlungen bezüglich einer kurzfristigen Verpachtung aufzunehmen. Herr Bernhard Sack war bereits bisher mit der Wahrnehmung der jagdlichen Angelegenheiten betraut und ist auch an einer dauerhaften Jagdpacht interessiert.  Wir konnten uns mit ihm einigen und einen kurzfristigen Pachtvertrag für die Zeit vom 01.06.2020 bis 31.03.2021 zu den bisherigen Bedingungen abschließen. Damit ist gewährleistet, dass die Jagd auch weiterhin ordnungsgemäß betrieben wird und der Jagdgenossenschaft keine größeren Einnahmeausfälle entstehen. Die Zustimmung durch die Versammlung der Jagdgenossen wird nachgeholt sobald dies wieder möglich ist. Mit der Unteren Jagdbehörde in Kulmbach wurde das Vorgehen abgestimmt.

Unabhängig hiervon bleiben die eingegangenen Angebote zur Ausschreibung der Jagd weiterhin gültig. Über den Zuschlag und die dauerhafte Verpachtung entscheidet dann die Versammlung der Jagdgenossen. Hierzu ergeht zu gegebener Zeit gesonderte Einladung. Im Interesse der Jagdgenossenschaft halten wir unsere getroffenen Entscheidungen für eine vernünftige und gut vertretbare Lösung. Wir bitten um Verständnis.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlich Grüßen

Hans Pöhlmann (Jagdvorsteher)

Wildunfälle:

– Reguliert werden diese ausschließlich von der Teil- oder Vollkaskoversicherung.
– Zuerst die Unfallstelle absichern
– Anschließend Polizei verständigen (110 – auch vom Handy kostenfrei) oder den örtlichen Jäger (Bernhard Sack 09228/5164 oder Handy 0151/10700575 ) anrufen.

Lassen Sie sich eine Wildbescheinigung ausstellen.
Sollten Sie ein angefahrenes Tier ohne Meldung am Straßenrand zurück lassen, begehen Sie einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Wenn Sie das Tier eigenmächtig mitnehmen, erfüllen Sie den Straftatbestand der Wilderei. Eine Strafanzeige kann folgen.
Damit die Versicherung nach einem Wildunfall ohne Probleme zahlt, muss die Polizei bestätigen, dass es tatsächlich einen Wildschaden gegeben hat. Falls die Polizei nur bestätigt, dass ein Wildschaden angezeigt worden ist, kann die Versicherung im Anschluss bestreiten, dass es einen Wildschaden gab. Die Beweissicherung ist darum besonders wichtig.

Wildschäden:

Schäden in der Landwirtschaft sind gemäß § 29 BJG ersatzpflichtig, wenn der Schaden durch die gesetzlich vorgegebenen Wildarten verursacht wurde und die betroffenen Flächen zum Jagdbezirk zählen.

Wer haftet?
Bei gemeinschaftlichen Jagdbezirken hat grundsätzlich die Jagdgenossenschaft Wildschadensersatz zu leisten. Bei uns ist im Pachtvertrag eine Beteiligung durch den Jagdpächter in Höhe vom 500,- € vereinbart. Reichen die vorhandenen Geldmittel nicht aus, sind die einzelnen Jagdgenossinnen bzw. Jagdgenossen im Umlageverfahren nach der Höhe ihres Eigentumsanteiles erstattungspflichtig.

Was muss vom Geschädigten beachtet werden:
Wildschäden an landwirtschaftlichen Grundstücken sind vom Geschädigten innerhalb einer Woche nach Kenntnis zu melden. Außerdem muss die Möglichkeit bestehen, den Schaden zu besichtigen. Unterlässt er dies, erlischt der Anspruch des Geschädigten. Darüber hinaus sollen Landwirte ihre Grundstücke in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Sie sind auch verpflichtet dazu beizutragen, dass Schäden reduziert bzw. verhindert werden.

Flächenänderungen:

Sowohl für Abstimmungen als auch bei Auszahlungen oder Umlagen sind die Flächenanteile der Jagdgenossin bzw. des Jagdgenossen maßgebend. Damit sind aktuelle Daten für die Arbeit des Jagdvorstandes zwingend. Eigentümerwechsel oder Flächenänderungen sind von den Jagdgenossinnen und Jagdgenossen unaufgefordert an den Jagdvorsteher zu melden.

Anschrift

Hans Pöhlmann
Langenstadt 37
95512 Neudrossenfeld
Tel: 09228 99 64 40
Mobil: 0171 47 87 37 5
Mail: hanspoehlmann@t-online.de

Ansprechpartner

Jagdvorsteher: Hans Pöhlmann
Stellvertreter: Frank Kirschner
Vorstand: Margit Müller
Vorstand: Karl-Heinz Hübner
Schriftführer/Datenschutzbeauftragter:
Otmar Preußinger
Kassier: Lothar Semmelmann

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