Vorwort

Jagdgenossenschaft Langenstadt

Unsere Jagdgenossenschaft gehört zur Hegegemeinschaft HG II (Roter Main).
Die bejagbare Fläche beträgt derzeit ca. 377 ha.

 

Das Jagdgebiet ist vielseitig – mit Wald, Fluren, Wiesen und wird durchzogen vom Flusslauf des Roten Mains.
Es handelt sich um ein Niederwildrevier. Zu sehen sind Schwarzwild, Rehwild, Fuchs, Hase, Enten, Tauben, Rabenvögel, Kormoran, Uhu, Marder usw..

Jagdpächter ist seit vielen Jahren Dr.-Ing. Friedrich Jokisch,
Theodor-Suhnel-Str.21, 45472 Mülheim
Telefon 0208/495926
(vom 08.05.1978 – 31.03.2010 als Mitpächter und seit 01.04.2010 als Alleinpächter).
Der aktuelle Pachtvertrag endet am 31.03.2028.

Revierbetreuer ist bestätigter Jagdaufseher Bernhard Sack
Tel. 09228/5958
Handy 0151/10700575
und Jäger Reinhold Popp

 

Aktuelles

Zunehmend wird Schwarzwild zu einem immer größeren Problem und zur Plage für Bauern und Jäger. Die Vermehrung erfolgt geradezu explosionsartig. Unter günstigen Bedingungen liegt die Reproduktionsrate bei 300% / Jahr auf den Gesamtbestand. So wird aus einer niedlichen Rotte von nur 10 Sauen innerhalb von 2 Jahren eine Herde von 90 Sauen.
Hinzu kommt noch die stetig fortschreitende Ausbreitung der Schweinepest. Bisher aufgetreten ist sie in den baltischen Staaten und Polen und zuletzt wurde sie in Tschechien bei rund 30 verendeten Tieren am Stadtrand von Zlín festgestellt. Die Schweinepest hat damit einen gut 400 Kilometer großen Sprung in Richtung Westen zurückgelegt und ist zwischenzeitlich lediglich 300 km von der Bundesrepublik Deutschland entfernt.
Die Afrikanische Schweinepest, kurz ASP, ist eine Viruserkrankung, die nicht nur für Wildschweine, sondern auch für Hausschweine meistens tödlich endet. Für Menschen ist die Schweinepest ungefährlich. Allerdings wird sie auch durch Menschen und nicht nur durch Wildscheine verbreitet. Es reichen bereits geringe Virusdosen z.B. an Gegenständen oder Futtermitteln aus, um sie zu übertragen bzw. einzuschleppen.
Informationen und Hinweise

Wildunfälle:

– Reguliert werden diese ausschließlich von der Teil- oder Vollkaskoversicherung.
– Zuerst die Unfallstelle absichern
– Anschließend Polizei verständigen (110 – auch vom Handy kostenfrei) oder den örtlichen Jäger (Bernhard Sack 09228/5164 oder Handy 0151/10700575 ) anrufen.

Lassen Sie sich eine Wildbescheinigung ausstellen.
Sollten Sie ein angefahrenes Tier ohne Meldung am Straßenrand zurück lassen, begehen Sie einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Wenn Sie das Tier eigenmächtig mitnehmen, erfüllen Sie den Straftatbestand der Wilderei. Eine Strafanzeige kann folgen.
Damit die Versicherung nach einem Wildunfall ohne Probleme zahlt, muss die Polizei bestätigen, dass es tatsächlich einen Wildschaden gegeben hat. Falls die Polizei nur bestätigt, dass ein Wildschaden angezeigt worden ist, kann die Versicherung im Anschluss bestreiten, dass es einen Wildschaden gab. Die Beweissicherung ist darum besonders wichtig.

Wildschäden:

Schäden in der Landwirtschaft sind gemäß § 29 BJG ersatzpflichtig, wenn der Schaden durch die gesetzlich vorgegebenen Wildarten verursacht wurde und die betroffenen Flächen zum Jagdbezirk zählen.

Wer haftet?
Bei gemeinschaftlichen Jagdbezirken hat grundsätzlich die Jagdgenossenschaft Wildschadensersatz zu leisten. Bei uns ist im Pachtvertrag eine Beteiligung durch den Jagdpächter in Höhe vom 500,- € vereinbart. Reichen die vorhandenen Geldmittel nicht aus, sind die einzelnen Jagdgenossinnen bzw. Jagdgenossen im Umlageverfahren nach der Höhe ihres Eigentumsanteiles erstattungspflichtig.

Was muss vom Geschädigten beachtet werden:
Wildschäden an landwirtschaftlichen Grundstücken sind vom Geschädigten innerhalb einer Woche nach Kenntnis zu melden. Außerdem muss die Möglichkeit bestehen, den Schaden zu besichtigen. Unterlässt er dies, erlischt der Anspruch des Geschädigten. Darüber hinaus sollen Landwirte ihre Grundstücke in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Sie sind auch verpflichtet dazu beizutragen, dass Schäden reduziert bzw. verhindert werden.

Flächenänderungen:

Sowohl für Abstimmungen als auch bei Auszahlungen oder Umlagen sind die Flächenanteile der Jagdgenossin bzw. des Jagdgenossen maßgebend. Damit sind aktuelle Daten für die Arbeit des Jagdvorstandes zwingend. Eigentümerwechsel oder Flächenänderungen sind von den Jagdgenossinnen und Jagdgenossen unaufgefordert an den Jagdvorsteher zu melden.

Anschrift

Hans Pöhlmann
Langenstadt 37
95512 Neudrossenfeld
Tel: 09228 99 64 40
Mobil: 0171 47 87 37 5
Mail: hanspoehlmann@t-online.de

Ansprechpartner

Jagdvorsteher: Hans Pöhlmann
Stellvertreter: Frank Kirschner
Vorstand: Margit Müller
Vorstand: Bernhard Sack
Schriftführer: Ottmar Preußinger
Kassier: Lothar Semmelmann

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