Langenstadt. Mit einem abwechslungsreichen Sommerkonzert begeisterte der Chor Langenstadt am Samstag 18.07.2026 die Besucher in der voll besetzten Markgrafenkirche. Dass ein Kirchenraum nicht ausschließlich geistlicher Musik vorbehalten ist, zeigte der Chor eindrucksvoll: Die hervorragende Akustik und das besondere Ambiente boten den passenden Rahmen für eine gelungene Mischung aus bekannten Schlagern und berührenden Liedern.
Den Auftakt bildeten Hanne Hallers „Für alle“ sowie Nicoles „Ein bisschen Frieden“, einfühlsam begleitet von Elisabeth Müller am E-Piano. Chorleiter Jürgen Schönauer führte den Chor mit Feingefühl und sicherer Hand durch das Programm.
Pfarrerin Evelyn Leupold dankte dem Chor für die musikalische Gestaltung und die herzliche Atmosphäre. Sie betonte, wie harmonisch das Ensemble zusammenwirke und wie glücklich gemeinsames Singen mache.
Den Mittelteil des Konzerts gestalteten die Gastchöre aus Veitlahm und Leuchau. Der Chor Veitlahm unter der Leitung von Christine Hofmann-Niebler präsentierte das „Chianti-Lied“, ein Loblied sowie „Wochenend und Sonnenschein“ und nahm das Publikum mit dem südafrikanischen „Siyahamba“ auf eine musikalische Reise. Der Patenchor aus Leuchau unter der Leitung von Carmen Stöcker überzeugte mit „Echte Freundschaft“, „Die Musikanten“ und dem Klassiker „Mein kleiner grüner Kaktus“.
Auch der Dritte Bürgermeister und stellvertretende Landrat Jochen Bergmann zeigte sich begeistert: „Ich kam gestresst hier an. Dann fangt ihr das Singen an und alles fällt von einem ab. Es zeigt wieder einmal, wie gut Singen für Körper und Seele tut.“
Im Schlussteil setzte der Chor Langenstadt mit Peter Maffays „Ich wollte nie erwachsen sein“, begleitet von einem Trompetensolo von Erich Wochele, der „Tasse Kaffee“ sowie Reinhard Meys „Über den Wolken“ weitere musikalische Höhepunkte. Der lang anhaltende Applaus bestätigte den eingeschlagenen musikalischen Weg des Chores.
Vorsitzende Martina Engel dankte allen Mitwirkenden und lud zum geselligen Ausklang am Feuerwehrhaus ein, dem rund 100 Gäste folgten. Mit dem gemeinsam gesungenen „Laudato si“, eindrucksvoll an der Orgel von Elisabeth Müller begleitet, fand ein rundum gelungenes Sommerkonzert seinen festlichen Abschluss.



